29.04.2016 - The Masters of Bandausscheid

1st ... Peak Inc.

2nd...The Vyo

3rd... Fattouch

19. Courage-Konzert mit Samy Deluxe, Beyond the Black, Sookie und vielem mehr

Das Line-Up zum 19. Courage-Konzert am 30 April 2016 auf dem Leipziger Markt steht. Auftreten werden Samy Deluxe, Beyond the Black, Sookee, die ukrainische Jugendband The Vyo, die Gewinnerband des Nachwuchswettbewerbs und The Fucking Hornisschen Orchestra. Im Familienprogramm ab 14 Uhr gibt der Reggaehase Boo zusammen mit den Green Rain Jackets seinen Einstand auf dem Leipziger Markt.

Außerdem wird auch in diesem Jahr wieder Preis „Couragiert in Leipzig“ verliehen und das politische Konzert stellt den Auftakt für eine Versteigerung einer Lithografie des Leipziger Künstler Michael Triegel dar. Mit dem Erlös soll die Arbeit des Vereins unterstützt werden. Die Moderation übernehmen auch dieses Jahr Sebastian Krumbiegel und Griseldis Wenner.Los geht es um 14 Uhr.

The Bandauscheid ... has decided ...

1rst ... Peak inc

2nd... The Vyo

3rd ... Fattouch

19. Courage Konzert am 30.4. auf dem Markt - Erste Infos zum Line-Up

In diesem Jahr findet am 30. April das 19. Courage-Konzert statt. Auftreten werden Sookee, sowie drei Hauptacts, der erst im April bekannt gegeben werden. Außerdem wird The Fuck Hornisschen Orchestra, ein Sonderauftritt des Reggaehasen Boo und The Green Rain Jackets auf dem Markt erwartet – und natürlich die Gewinnerband des Jugendwettbewerbs. Das Konzert wird mit einem erweiterten Familienprogramm ab 14 Uhr auf dem Leipziger Markt stattfinden. Schirmherr ist wie in den Jahren zuvor der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung. Durch das Programm führen Sebastian Krumbiegel und Griseldis Wenner.

Inhaltlich steht das politische Festival ganz im Zeichen der aktuellen Flüchtlingssituation, die auch in Leipzig die Bürgerinnen und Bürger im letzten Jahr beschäftigt hat. Weitere Infos zum Line-Up folgen in Kürze.

Stellungnahme der Courage-Preisträger/innen zu Neurechten und Querfrontlern in der Friedensbewegung

Wir Preisträger/innen des Courage-Preises beobachten mit großer Besorgnis, dass seit über einem Jahr neurechte Ideolog/innen, Querfrontler/innen und politische Esoteriker/innen verschiedener Art mit Akteur/innen der etablierten Leipziger Friedensbewegung gemeinsame Aktionen durchführen. Mit dem Kalkül, mehr Menschen mit ihren "friedensbewegten" Inhalten zu erreichen, nahmen diese Friedensaktivist/innen es in Kauf, sich Montag für Montag im Rahmen der sogenannten Mahnwachenbewegung mit Antisemit/innen und Rechtsradikalen das Mikrofon zu teilen, noch dazu ohne den Menschenfeinden zu widersprechen!

Aus unserer Sicht war die Teilnahme klassischer Friedensbewegter an den Montagsmahnwachen und dem anschließenden “Friedenswinter” ein großer Fehler. Durch ihre Mitgestaltung und Mitorganisation gaben und geben sie der aus Berlin initiierten Bewegung um Lars Mährholz und Ken Jebsen ein Feigenblatt, der fatale Eindruck entsteht: “Die Friedensaktivist/innen sind doch mit dabei und alle kennen sie, so schlimm kann das alles ja gar nicht sein!

Sie arbeiten zusammen mit einer Bewegung, die angeblich weder rechts noch links sein will aber dabei Ideologien der Ungleichwertigkeit immer wieder Raum lässt; deren Mitglieder sich als “erwacht” bezeichnen und´die Presselandschaft pauschal als “Systemmedien” diffamieren, Politiker des “Volksverrats” bezichtigen und Kritiker/innen als “Feinde in diesem Land” bezeichnen

Das Kalkül der alten Friedensbewegung, neue Mitglieder zu werben und mehr Menschen für dringend notwendige Friedensarbeit zu begeistern ist nicht aufgegangen. Objektive Zahlen sprechen eine andere Sprache: Die´Teilnehmer/innenzahlen auf dem diesjährigen Ostermarsch haben sich auch in Leipzig nicht erhöht. Im Gegenteil schreckt der Streit um die Beteiligung Neurechter und Querfrontler/innen leider viele Menschen von der Friedensarbeit ab.

Genützt haben die letztjährigen “Montagsmahnwachen” unter dem Motto “Friedliche Revolution” dagegen ausschließlich völkischen Erweckungsbewegungen. Es ist kein Zufall, dass mehrere zentrale Personen der Leipziger Mahnwachen später als Redner und Funktionäre bei Pegida in Dresden und Legida in Leipzig auftraten.

Der “Friedenswinter” läuft noch bis zum 10. Mai diesen Jahres und wird trotz mehrfach, auch öffentlich, geäußerter Kritik weiterhin vorbehaltlos von Leipziger Gruppen und Aktivist/innen unterstützt.´Kritiker/innen werden als uninformiert abqualifiziert, sachliche Kritik wird als böswillig diffamierend bezeichnet. Eine Friedensbewegung, die es nicht schafft, sich von Verschwörungsideologien, Antisemitismus und´völkischer Rhetorik abzugrenzen, hat ihre Legitimationsgrundlage verloren.

Wir als Courage-Preis-Träger/innen stellen fest: Mit Neurechten und Antisemit/innen geht eine ernstzunehmende Friedensbewegung nicht´gemeinsam auf die Straße. Sie grenzt sich von allem völkischen Gedankengut und Ideologien der Ungleichwertigkeit entschieden ab und zeigt in diesen Fragen klare Kante!

Marco Helbig, Richard Gauch, Frank Kimmerle, Roman Schulz, Florian Illerhaus, Sonja Brogiato, Marcel Nowicki, Martin Neuhof

Mit Unterstützung der Ehrenvorsitzenden des Courage e.V. Edda Möller und Sebastian Krumbiegel

7000 feiern beim 18. Courage-Konzert für eine weltoffene Gesellschaft

Foto: Tino Weißbrodt/ Pixel-Rausch.eu

Das 18. Courage Konzert, das heute auf dem Leipziger Markt stattgefunden hat, mobilisierte rund 7000 Menschen, um in der Leipzig Innenstadt ein klares Zeichen für Courage und gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Mit der musikalischen Unterstützung von Yellow Umbrella, Keimzeit, Clueso und Bonesetters, der Gewinnerband des Jugendfestivals, stand der Nachmittag und Abend ganz im Zeichen der Zivilgesellschaft. Auch Wolkenbrüche am Abend konnten der guten Stimmung nichts anhaben, auch wenn viele Besucher Zuflucht in den Arkaden des alten Rathauses und unter Regenschirmen suchten.

Schirmherr Burkhard Jung eröffnete das Konzert um 18 Uhr und lobte das Engagement der Leipzigerinnen und Leipziger im Aufstehen gegen Rechts. Der Vorsitzende des Vereins Leipzig. Courage Zeigen, Bernd Kruppa, zieht eine positive Bilanz: „Diese Veranstaltung hat gezeigt, dass auch heute Zivilcourage in Leipzig gelebt und die Ideale einer offenen Gesellschaft hochgehalten werden.“ Besonderer Höhepunkt war der Auftritt von Clueso, der zusammen mit Keimzeit zusammen mit seinem Bandmitglied Antonio Lucaciu die beiden Lieder „Chicago“ und „Irrenhaus“ performte und danach drei weitere Songs in einem Akustikset spielte. „Ich freue mich total, dass es dieses Jahr mit dem Auftritt auf dem Courage-Konzert geklappt hat“, so der Sänger.

Der Preis „Couragiert in Leipzig“ wurde in diesem Jahr an Marcel Nowicki und Martin Neuhof von der Initiative NO LEGIDA sowie Sonja Brogiato vom Leipziger Flüchtlingsrats vergeben. „Das ist der Applaus eurer User“, sagte zur Übergabe der Auszeichnung Griseldis Wenner, die zusammen mit Sebastian Krumbiegel durch das Programm führte. Der Prinzen-Sänger beendete den Abend mit seinem neuen Song „International“, der das Thema der Veranstaltung wunderbar aufgriff.

Foto: Tino Weißbrodt/ Pixel-Rausch.eu

Yellow Umbrella, Keimzeit und ein Special Guest spielen auf dem Courage Konzert 2015

Die musikalischen Gäste für das 18. Courage Konzert am 30. April 2015 stehen fest. Als Bands konnten in diesem Jahr die Ska-Combo Yellow Umbrella, sowie Keimzeit gewonnen werden. Zur Unterstützung des Courage-Gedankens wird auch Clueso als Gast einige Songs zusammen mit Keimzeit spielen und ein kurzes, exklusives Akustik-Set beisteuern. Yellow Umbrella hingegen sind alte Bekannte, die Anfang des Jahres in Dresden ein klares musikalisches Zeichen gesetzt haben. Außerdem ist natürlich die Gewinnerband des Jugendwettbewerbs auf der Bühne am Markt zu sehen.

Mehr Infos zu den Bands hier

Bonesetter gewinnt Jugendfestival

Die Leipziger Band Bonesetter hat mit ihrer Mischung aus Rock'n'Roll und Hardrock das Publikum und die Jury beim Finale in der Friedenskirche überzeugt. Sie wird daher beim 18. Courage-Konzert auf dem Markt auftreten. Wir freuen uns sehr, sie dort begrüßen zu dürfen. Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Wettbewerbs!

Stellungnahme des Vereins

Aus aktuellem Anlass erklärt der Vorstand des Vereins folgendes:

"Der Verein Leipzig. Courage zeigen e.V. nimmt Spenden von Initiativen und Privatpersonen entgegen, die unsere Satzungsziele von Toleranz und Weltoffenheit teilen.

Für den Fall, dass wir von Organisationen, die diesen Zielen nicht entsprechen, unaufgefordert Spenden erhalten, werden wir diese Spenden an hilfsbedürftige Asylsuchende und Flüchtlinge weitergeben.

Mit dem jährlichen Courage-Konzert wollen wir allen Leipzigerinnen und Leipzigern, die Möglichkeit geben, sich für Toleranz und Weltoffenheit einzubringen."

17. Jugendfestival: Vorentscheide am 17. und 18. April

Am 17. und 18. April finden im Villakeller und in der Halle 5 jeweils die Vorentscheide zum Jugendwettberwerb Leipzig. Courage zeigen statt. Neun Bands kämpfen um eine CD-Produktion und einen Auftritt auf der großen Bühne auf dem Markt. Das Finale steigt am 25. April in der Friedenskirche. Entscheidet mit, wer am 30. April auf der Bühne am Markt spielen.

Alle Infos findet ihr hier.

Ausschreibung: 17. Jugendfestival - Leipzig. Courage zeigen. 2015 Junge Künstler für Toleranz & gegen Gewalt und Rassismus

Das inzwischen erfolgreichste Jugendfestival Leipzigs bietet im Jahr 2015 erneut jungen und aufstrebenden Künstlern die Chance, sich vor einem interessierten Publikum zu präsentieren. Der Gewinner erhält eine professionelle CD-Produktion, also genau die richtigen Voraussetzungen um groß durchzustarten. Außerdem winkt ein Auftritt mit namhaften Künstlern beim großen Courage-Open Air.

Alle Infos gibt es hier

25.000 zeigen beim 2. LEGIDA-Marsch den Rechtsradikalen ihren Protest

NoLegida

Über 20.000 kamen am 21. Januar in der Leipziger Innenstadt zusammen, um ihren Protest gegen die unsäglichen LEGIDA-Demonstration laut werden zu lassen. Auch wir waren mit einer Bühne samt tollem Programm vor Ort und haben direkt gegenüber dem Augustusplatz mit viel Krach und Musik stimmgewaltig gezeigt, was wir von den Ewiggestrigen halten. Dank an alle der über 8.000 Demonstrierenden, die mit uns in der Kälte den Zumutungen der Rechten getrotzt haben. Es war groß

Foto: Ibs

Ein spezielles Highglight war sicher der Auftritt des Leipziger Balletts mit seinen Tänzerinnen und Tänzern aus aller Welt, die einen sehr plastischen Eindruck davon gaben, wie wir alle uns Zusammenleben heute vorstellen und damit als absolute Gegegenfolie der Ewiggestriegen gelten können, die den Augustusplatz mit ihren Parolen okkupierten. Auch Oberbürgermeister Burkhard Jung und der ehemalige Thomaspfarrer Christian Wolff, fanden klare Worte für ein weltoffenes Leipzig und gegen jegliche ausländerfeindliche Tendenzen.

Foto: Ibs
Sergej Klang (Brockdorff Klang Labor) und René Reinhardt (Schaubühne Lindenfels) intonieren den Protest gegen Nazis und Legida

Den musikalischen Rahmen bot das Brockdorff Klang Labor, die nicht nur äußerst tanzbar gegen die Festung Europa mobilisieren, sondern auch die richtige musikalische Untermalung für die Protestrufe gegen den Legida-Zug lieferten, als dieser hinter den Polizeiabsperrungen vorbei zog. Dabei waren es deutlich weniger als die 60.000 Erwarteteten - eine Zählung von Sozoilogiestudierenden ergab eine Zahl von maximal 6.000 Legida-Läufern, von denen allerdings viele dem gewaltbereiten rechtsradikalen Spektrum und der Hooligangszene zuzuordnen waren. In Leipzig hat PEGIDA also seine Maske fallen lassen. Wir haben trotz der Temperaturen friedlich dagegen gehalten und werden dies auch wieder tun, falls die Rattenfänger wieder zur Eroberung von Leipzigs Straßen und Plätzen blasen sollten

Foto: Tino Weißbrodt/ pixel-rausch.eu
Danke an alle, die da waren. Ihr wart großartig!

Über 30.000 am 12. Januar gegen LEGIDA auf der Straße - Nächster LEGIDA-Marsch am Mittwoch den 21. Januar

Über 30.000 waren es bei der ersten Veranstaltung gegen den LEGIDA-Marsch durchs Waldstraßenviertel am 12. Januar - eine tolle Leistung der Leipziger Zivilgesellschaft und die größte Pegida-Gegendemo im Bundesgebiet. Respekt und Dank an alle!


Doch leider haben wir es nicht mit einer Eintagsfliege zu tun. Für Mittwoch, den 21. Januar hat der Leipziger PEGIDA-Ableger mit seinen eindeutigen rechten Position zum Spaziergang auf dem Ring aufgerufen. Dagegen wird natürlich von uns wieder lautstark protestiert. Wir werden mit einer Gegendemo im Grimmaischen Steinweg, also gegenüber des Augustusplatzes am Start sein. Kommt alle und zeigt was wir von diesen neurechten LEGIDA-Nasen halten! Los geht es spätestens ab 18 Uhr, plant eher ein wenig Vorlauf ein. Musikalisch unterstützt werden wir dabei vom Brockdorff Klang Labor.

 

Courage zeigen gegen LEGIDA am 12. Januar 2015

Foto: Ibs

Während sich die PEGIDA mit ihrem rückwärtsgewandeten Vorstellungen in Dresden festsetzt, startet mit dem Leipziger Ableger am Montag, den 12. Januar, eine ähnlich merkwürdige Truppe um gegen eine angebliche Islamisierung zu demonstrieren. Schon die Debatte um die Moschee in Gohlis hat gezeigt, welche Art von Personal sich da versammelt, und das das alte Brecht-Wort vom Schoß, der noch fruchtbar sei, aus dem das kroch, auch im 21. Jahrhundert traurige Gültigkeit hat.

Um den Ewiggestrigen etwas entgegen zu setzen, hat sich in Leipzig ein breites Protestbündnid gegen die Rechtspopulisten organisiert. Auch wir von Leipzig. Courage zeigen e.V. beteiligen uns an den Protesten gegenüber der Legida-Demonstration. Hierzu hat der Verein eine Kundgebung auf dem Waldplatz angemeldet. Ab 18:30 Uhr wird dort eine Kundgebung in Sicht- und Hörweite zum Legida-Zug stattfinden.

Foto: Ibs

Wir hoffen auf eine größtmögliche Beteiligung aller Leipzigerinnen und Leipziger, um ein deutliches Zeichen gegen Legida aber auch gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu setzen. Kommt vorbei, seid friedlich, laut und couragiert. Seid dabei.

8000 feiern couragiertes Handeln - drei Initiativen mit dem Preis "Couragiert in Leipzig" ausgezeichnet

Bild: Tino Weißbrodt/ pixel-rausch.eu

Unter strahlendem Himmel setzten beim 17. Courage Konzert 8.000 Menschen auf dem Markt ein deutliches Zeichen für Zivilcourage und gegen fremdenfeindliche Tendenzen in dieser Stadt und in diesem Land.

Der mit 1500 Euro dotierte Preis „Couragiert in Leipzig“ ging in diesem Jahr an drei Leipziger Initiativen: das Netzwerk gegen Islamophobie und Rassismus Leipzig, die Astrid-Lindgren-Grundschule in Leipzig-Schönefeld und den Geschichtsboden Leipzig e.V..

Musikalisch war der Konzertteil mit Künstlern wie Marcus Wiebusch (der hier als Weltpremiere sein neues Solo-Programm präsentierte), Turbostaat, Wolf Maahn, Mutabor und dann&wann, der Gewinnerband des 17. Nachwuchswettbewerb interessant für jung und alt, so dass auch viele Familien an der Veranstaltung teilnahmen. Der Vereinsvorsitzende Bernd Kuppa betonte das Ziel des Courage-Konzerts, die Menschen gegen rechte Tendenzen zusammenzubringen und Mut zu machen für ein nachhaltiges Engagement für Courage und Menschenfreundlichkeit: „ Man kann viel machen für Toleranz und Zivilcourages in Projekten und Initiativen, aber man kann auch viel machen im täglichen Leben, in den Schulen, in den Betrieben, in den Universitäten. Jeder einzelne von uns.“

Auch Griseldis Wenner und Sebastian Krumbiegel riefen laut vernehmbar gegen Fremdenfeindlichkeit auf. „Ausgrenzung ist immer blöd“, so Krumbiegel. „Wir müssen mehr nach dem suchen, was uns verbindet, als nach dem, was uns trennt.“

dann&wann ist beim Courage dabei

Die Leipziger Band dann&wann hat den 16. Nachwuchswettbewerb gewonnen und wird beim 17. Leipzig. Courage zeigen auftreten. Sie bezeichnen sich selbst als Neo-Spät-Post-Punk und beschreiben ihre Musik als manisch-depressiv mit feinen und unfeinen Stimmungsschwankungen sowie symptomatisch ehrlichen Aussagen. Mehr Infos gibt es auf hier

Los geht das 17. Leipzig. Courage Zeigen am Mittwoch, den 30.4., um 16 Uhr. Nach einem politischen Warm-Up werden Mutabor den musikalischen Reigen eröffnen. Neben dem 16. Nachwuchspreis wird auch das vierte Mal der Preis "Couragiert in Leipzig" verliehen. 

Das Ende ist gegen 22 Uhr und für alle Courage- und Feierwilligen geht es dann in der Moritzbastei weiter.

Leipzig. Courage Zeigen geht mit diesen Bands in das 17. Jahr

Am 30. April wird in Leipzig zum 17. Mal das politische Konzert „Leipzig. Courage zeigen.“ stattfinden. Auch dieses Jahr geht es wieder darum, mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern ein Zeichen für zivilgesellschaftliches Engagement zu setzen. Die aktuellen Themen liegen auf der Hand. In Leipzig mobilisieren rechtsgerichtete Gruppen gegen den Neubau einer Moschee in Gohlis und ein Flüchtlingsheim in Schönefeld. Diese sogenannten Bürgerinititaiven werden von der NPD oft als U-Boot mißbraucht.

Auftreten werden in diesem Jahr der Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch mit seinem neuen Solo-Projekt, Turbostaat, die mit deftigem Punkrock aufwarten, der Kölner Deutschrocker Wolf Maahn und die Stilmixer von Mutabor. Natürlich ist auch dieses Jahr wieder die Gewinnerband des Courage Zeigen Nachwuchswettbewerbs dabei.

Elektro-Swing und Flüchtlingsprojekt: Courage Konzert feiert auf dem Markt

Rund 2000 Menschen kamen am Dienstag zusammen, um gemeinsam auf dem Markt ein Zeichen zu setzen für Courage und gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit. „Courage ist heute wichtiger denn je“, verkündete Sebastian Krumbiegel, der zusammen mit MDR-Moderatorin Griseldis Wenner durchs Programm führte. Dies zeichnete sich in diesem Jahr durch ungewohnte Vielfältigkeit aus. Schon das Projekt Strom & Wasser feat. THE REFUGEES zeigten eine breite Varianz von Reggae über Weltmusik bis zu klassischem Hip-Hop, der besonders die Verhältnisse im deutschen Asylsystem anprangerte.



Die Gewinner des 15. Jugendfestivals, Jesse Flame & The Burnberries, überzeugten mit ihrer sehr durchkomponierten Musik, die irgendwo zwischen Country und Rock angesiedelt ist. Danach kam Fools Garden mit einer Mischung aus Rock und Pop auf die Bühne, gefolgt von den Elektro-Fusionisten Feindrehstars, die beide ihr Publikum auf dem Leipziger Markt fanden, obwohl es zu nieseln begonnen hatte. Am Schluss verwandelte Alice Francis den Marktplatz in einen Elektro-Swing-Ballsaal – passend beleuchtet durch eine gigantische Discokugel.

Ein Hauptaugenmerk galt natürlich der klaren Positionierung gegen Rechts. Thomas-Pfarrer Christian Wolf wies darauf hin, dass es gegenüber rechten Parolen ein Ende der Toleranz gebe und man diese auch offen kommunizieren sollte. Andere Wege zeigten zahlreiche Jugendprojekte, darunter das Jugendparlament Leipzig und das Schülerprojekt des Leipzig zeigt Courage e.V., die bereits junge Leute dazu anstiften, Courage und Toleranz als Normalität anzusehen. Das Schülerprojekt befragte dabei während der Veranstaltung Gäste nach ihrem couragierten Verhalten.

Der Preis „Couragiert in Leipzig“ ging in diesem Jahr an Frank Kimmerle vom Erich-Zeigner-Haus und Richard Gauch, beide seit Jahren engagierte Macher für Zivilcourage und gegen das Vergessen der Verbrechen des Nationalsozialismus aktiv. Oberbürgermeister Burkhard Jung, zugleich Schirmherr des Courage-Konzerts, lobte in seiner Laudatio den unermüdlichen Einsatz, besonders zu sehen im Mahnmal zur Judenddeportation im Hauptbahnhof und dem Kampf gegen das Nazi-Zentrum in der Odermannstraße. Kimmerle sprach denn auch gleich eine Einladung zum 8. Mai aus, wenn auf dem Lindenauer Markt ein Tag unter dem Motto „Eine Welt - zumindest auf dem Lindenauer Markt“ stattfindet. Damit möchte sich Kimmerle auch gegen den Rassismus in Leipzig stellen, wie er sich etwa in der Bürgerinitiative Wahren und ihrem Einsatz gegen die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen widerspiegelt.

Uwe Hück von der Wiedeking Stiftung, welche die Veranstaltung mit 20.000 Euro unterstützt hatte, sagte auch für das nächste Jahr eine entsprechende Unterstützung zu. Er bewarb zudem das Projekt „Respect“ der Stiftung, das sich gegen Rassismus einsetzt.

Leipzig. Courage Zeigen auf dem Markt am 30. April

Zum 16. Mal zeigt Leipzig Courage und wie letztes Jahr auf dem Marktplatz. Los geht es um 16 Uhr und auch dieses Mal stehen neben der Verleihung des Preises "Couragiert in Leipzig" ein buntes Musikprogramm auf der Bühne. Mit dabei sind Fools Garden, die Elektro Swing Ikone Alice Francis und die Elektro-Weltmusik-Schrauber Feindrehstar aus Jena.

Mit dem Projekt Strom& Wasser feat. The Refugees des Liedermacher Heinz Ratz ist auch ein Musikbeitrag dabei, der auf dem Courage-Konzert nicht fehlen darf. Ratz und seine Band musizieren zusammen mit Flüchtlingen aus aller Welt. Dafür wurde Ratz mit der Integrationsmedaille der Bundesregierung ausgezeichnet. Viele der Musiker sind aber dennoch akut von Abschiebung bedroht.

Ausschreibung des Preises „Couragiert in Leipzig“

Ihr kennt jemanden, der sich vorbildlich für Zivilcourage eingesetzt hat? Jemand, der mutig aufgestanden ist, wo andere weggesehen haben? Dann sollte dieser jemand auch öffentlich gewürdigt werden. Wir suchen zum dritten Mal nach auszeichnungswürdigen Beispielen für Zivilcourage im Alltag. Gesucht werden Menschen, die sich durch ihr Engangement und ihren Mut für ein besseres Zusammenleben einsetzen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 16. Courage.Zeigen Konzert am 30. April auf dem Leipziger Markt statt. Alle Infos zur Ausschreibung finden sich unten.

Lasst uns Courage leben und feiern!

Ausschreibung_Courage_Preis_2013.pdf

Ausschreibung Couragiert in Leipzig 2013

10.000 feiern für Courage auf dem Leipziger Markt

Über 10.000 Besucher_innen machten auf dem Leipziger Markt aus einer politischen Kundgebung ein großes Fest für Courage und gegen Rassismus. Besonders die Rock-Veteranen Silly begeisterten das Publikum. Wie alle Bands positionierten auch sie sich von der Bühne klar gegen Rechts.

„Wir treten hier ein für einen demokratischen Antifaschismus aus der Mitte der Gesellschaft. Deswegen sind wir auch endlich hier im Herzen der Stadt“, brachte Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel, der zusammen mit Griseldis Wenner durch den Abend führte, die Botschaft des 15. Leipzig-zeigt-Courage-Konzert auf den Punkt. Auch Oberbürgermeister Burkhard Jung warb für einen klaren Umgang gegen rechte Umtriebe und lobte Edda Möller, die Vorsitzende des Vereins Leipzig. Courage Zeigen. für ihr jahrelanges Engagement: „Ich verleihe dir den Orden Mutter Courage von Leipzig!“

Das Line-Up bot etwas für jeden Geschmack und fast jeden Tanzstil. Die Berliner Balkan-Ska Gruppe RotFront und die Dresdner Ska-Combo Yellow Umbrella brachten zappelnde Unruhe in das Publikum. Auch der Hip-Hop-Opener Ratatöska begeisterte. Etwas ruhiger, dafür sehr melodisch wurde es bei den Leipzigern Two Wodden Stones, die vor Silly den Marktplatz in Harmonie schwelgen ließen.

Einen besonderen Applaus gab es für Torpedo Dnipropetrowsk, die Gewinnerband des 14. Nachwuchswettbewerb. Ihr „Geheimagenten-Cowboy-Gypsy-Ska-Surf-Punk-Rock“ begeisterte nicht nur im Wettbewerb sondern auch auf dem Markt. Heike Engel, Geschäftsführerin des Ankers, übergab der Leipziger Band einen Gutschein für eine professionelle Videoproduktion.

Der Preis Couragiert in Leipzig“, dotiert mit insgesamt 300 Euro, ging dieses Jahr an Hanna Willemsen und Michael Oertel. Willemsen hat sich mutig in einen Regionalexpress nach Halle den Heil-Hitler-Rufen von zehn Neonazis entgegengestellt und Oertel bereichert mit seinem künstlerischen Engagement gegen alle Formen von Diskriminierungen das Leipziger Stadtleben.


Leipzig zeigt Courage mit Silly und Yellow Umbrella am 30. April

Auch in diesem Jahr heißt es am 30. April wieder "Leipzig.Courage Zeigen" - und das im Herzen der Stadt auf dem Leipziger Markt. Die Kundgebung setzt sich mit entsprechendem musikalischen Rahmen ein für Zivilcourage und gegen jede Form von Diskriminierung. Dieses Jahr Headliner ist die Deutsch-Rock-Legende Silly. Für fetzigen Reggae-Ska-Sound sorgt die Dresdner Band Yellow-Umbrella und die Berliner Rot-Front mischt Ska-Rhythmen mit Balkan-Anleihen.

Außerdem dabei sind Ratatöska, eine witzige Hip-Hop-Combo aus Berliner und die Leiziger Lokalmatadoren Two Wodden Stones, die ihr Publikum mit Acoustic Freak Folk verzaubern. Auch der Bandwettbewerb findet in diesem Jahr zum 14. Mal statt und der Gewinner wird nicht nur auf der Bühne vorm altehrwürdigen Rathaus auftreten, sondern auch einen professionellen Videodreh bekommen.

Als Redner haben sich Oberbürgemeister Burhardt Jung, der Leipziger Künstler FischerArt und viele andere angekündigt. Zudem wird auch dieses Jahr der Preis "Couragiert in Leipzig" verliehen, der besondere Zivilcourage auszeichnet.

Die Kundgebung startet um 17 Uhr auf dem Leipziger Markt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Courage Preis 2012: Bewerbungen bis 20.4. möglich

Der Verein „Leipzig. Courage zeigen“ e.V. verleiht auch in diesem Jahr anlässlich des „Courage-Konzertes“ am 30. April auf dem Markt den Preis „Couragiert in Leipzig!“ Ausgezeichnet und öffentlich gewürdigt werden sollen Initiativen, Organisationen, Verbände, Institutionen oder Einzelpersonen, die sich in ihrer Arbeit für Demokratie und Toleranz sowie gegen Diskriminierung und Rassismus einsetzen bzw. besonders engagiert haben.

Für Wen?

Habt ihr eine Idee, wer diesen Preis eurer Meinung nach bekommen sollte? Wer hat sich um ein menschliches Miteinander, frei von abwertendem und menschenverachtendem Denken verdient gemacht? Wer hat sich für Betroffene von Rassismus und Diskriminierung engagiert? Wer hat sich couragiert gegen rechtes Denken und Neonazismus eingesetzt?

Das ist eure Chance jemanden zu nominieren, der/die dieses oder ein ähnliches Engagement gezeigt hat. 

Ausschreibung_Courage_Preis_2012.pdf

Ausschreibung Courage Preis 2012

Leipzig.Courage.zeigen

Die neuerlichen Ereignisse Ende letzten Jahres um den rechtsextremen Terror haben gezeigt, dass es in Deutschland und auch ganz in unserer Nähe weiter eine Gefährdung der Zivilgesellschaft von rechts Außen gibt. Rechtsextreme Terroristen konnten über Jahre in unserer Gesellschaft unbemerkt von Nachbarn und Staatsschutz agieren. Das zeigt uns, dass es wichtig ist weiterhin für Toleranz und Miteinander zu werben. Wir rufen weiter dazu auf nicht weg zu sehen und füreinander einzutreten.

Wir werden mit aller Kraft für ein tolerantes und weltoffenes Leipzig streiten.